Mediation

Mediation oder eine professionelle Begleitung bei der Bearbeitung von Konflikten werden von Organisationen zunehmend genutzt, denn ungelöste Konflikte kosten viel Zeit und Geld. Sie bedeuten für die Konfliktparteien und für deren Umfeld stellenweise langwierige und umfängliche Folgen, wie geringere Produktivität, Fehlzeiten und psychische Erkrankungen. Konflikte binden emotionale, zeitliche und auch wirtschaftliche Ressourcen. Als Mediatorin unterstütze ich zwei oder mehr Konfliktparteien darin zu erarbeiten welche Fragen der Zusammenarbeit und Kommunikation Veränderung und Optimierung verlangen. Ziel ist es tragfähige Lösungen zu entwickeln, die im Alltag von den Parteien selbstständig umgesetzt und nachgehalten werden können. Konflikte bieten die Chance zur Veränderung und Weiterentwicklung.

Wann empfiehlt sich eine Mediation?

  • bei Konflikten zwischen Mitarbeiter*innen , Konflikten in und zwischen Teams, zwischen Mitarbeiter*innen und deren Führungskraft

  • bei Spannungen im Familienunternehmen

  • bei unterschiedlichen Vorstellungen zur Unternehmensnachfolge

  • bei Beziehungs- oder Grundsatzkonflikten auf der Managementebene

Vorteile für die Organisation

Wirtschaftsmediation ist schnell und effizient. Die dabei erarbeiteten Lösungen sind differenziert und tragfähig, angepasst an Ihre konkrete Situation. Sie vermeiden dadurch langwierige und teure Gerichtsverfahren mit ungewissem Ausgang

Wie arbeite ich als Mediatorin?

Als Mediatorin bin ich neutral und für alle Beteiligten da. Ich strukturiere den Austausch, biete Methoden an, visualisiere und halte (Zwischen-)Ergebnisse fest. Die Konfliktparteien finden gemeinsam ihre Lösung(en). Ich unterstütze, wenn es – im Beratungsprozess – heißt wesentliche Fähigkeiten der Kommunikation (zuhören, einander ernst nehmen, Bedürfnisse mitteilen und erfassen u.v.m.) zu üben und zu verfeinern.

Auf Wunsch gibt es am Ende eine schriftliche Vereinbarung.

Ablauf einer Mediation

Die Mediation erfolgt in fünf Phasen, die wie folgt ausgestaltet werden:

In der Mediation dient die erste Phase zur Kontaktaufnahme zwischen den Parteien und der Mediatorin. Die Parteien äußern ihre Erwartungen, die sie an das Verfahren richten. Es werden einige Vereinbarungen dazu getroffen wie gemeinsam gearbeitet wird und wie die Rollen der Mediant*innen und der Mediatorin zu verstehen sind. Es gilt Vertrauen in das Mediationsverfahren herzustellen. Honorar, Vertraulichkeit und andere „Spielregeln“ werden verabredet.

In der zweiten Phase werden die Themen gesammelt, die die verschiedenen Parteien besprechen und bearbeiten wollen. Die Themen werden gemeinsam priorisiert.

Was sind die Hintergründe? In der dritten Phase werden die Themen besprochen, die Vorrang haben. Interessen und Bedürfnisse eines/einer Jeden werden beleuchtet. Wünsche und Ziele der Parteien werden nach und nach deutlicher und verständlicher.

Verschiedene Ansätze in Richtung Lösung und Vereinbarung werden besprochen. Bestimmte Lösungskriterien lassen erkennen welche Optionen eher umgesetzt werden können.

Es kommt zu einer Vereinbarung, die schriftlich fixiert wird.