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 Work-Life-Balance: Arbeit und Privatleben in Einklang bringen

Work-Life-Balance: Arbeit und Privatleben in Einklang bringen

Egal ob Selbstständige oder Mitarbeiter in einem Unternehmen – oftmals fällt es schwer, die beiden Leben in Einklang zu bringen. Zwar besteht in diesem Fall die Möglichkeit, seine Arbeit flexibel einzuteilen, dennoch ist man selbst dafür zuständig gewisse Fristen einzuhalten – auch wenn darunter das Privatleben und die Freizeit leidet.

Die negativen Auswirkungen von Stress auf die physische und psychische Gesundheit von ArbeitnehmerInnen sind durch zahlreiche Forschungsbefunde bekannt.  Stress hat dadurch auch ökonomische Auswirkungen für Unternehmen und die Volkswirtschaft. Der Abbau von Stressauslösern ist wünschenswert. Wenn diese Strategie jedoch an Grenzen stößt, ist Wissen über Schutzfaktoren und abmildernde Effekte der Stressbelastung gefragt.

Bewegung tut gut!

Was hilft besser gegen Stressabbau als Sport? Nach einem stressigen Arbeitstag ist eine Runde Joggen zu gehen, genau das Richtige um den Kopf frei zu bekommen. Abgesehen davon bewegt man sich in der Regel viel zu wenig im Büro. Viele verbringen Ihre acht Stunden Arbeitszeit komplett am Schreibtisch und stehen lediglich zum Kaffee holen auf. Das heißt Sie stauen Ihre Energie an und sind abends zwar geistig, aber nicht körperlich ausgepowert. Ein gewisses Maß an Sport verleiht Ihnen nicht nur innere Ruhe, sondern ist auch gut für die Gesundheit.

Verzichten Sie nicht auf Urlaub!

Besonders wichtig für Ihre Work-Life-Balance ist Urlaub! Denn die freien Tage sind der perfekte Ausgleich zu einer harten Arbeitswoche. Wichtig: Lassen Sie während Ihres Urlaubs die Arbeit zu Hause und schauen Sie nicht ständig in Ihre E-Mails – nehmen Sie Abstand vom Büroalltag! Planen Sie Ihren Urlaub also richtig und achten Sie darauf, dass dieser auch Erholung verspricht. Selbst wenn es nicht der lang ersehnte, 2-wöchige Traumurlaub wird, richtig geplant reichen auch zwei Tage am Meer.

Überarbeiten Sie sich nicht!

Gerade von Coworkern und Freelancern hört man oft, dass durch frei wählbare Arbeitszeiten und die Arbeit in Coworking Spaces, Ihre Work-Life-Balance ausgeglichener wird. Doch auch als Mitarbeiter in einem Unternehmen ist es möglich, das zu erreichen. Einer der wichtigsten Punkte einer ausgeglichenen Work-Life-Balance, ist es, das man gerne zur Arbeit geht. Und dieser Punkt ist heutzutage vielen Arbeitgebern ebenso wichtig wie den Arbeitnehmern. Deshalb orientieren sich immer mehr Unternehmen an den Grundzügen des Coworkings und bieten sowohl flexible Arbeitszeiten und –modelle an, als auch gewisse Extras wie Yoga-Stunden und Ruhebereiche. Davon abgesehen ist es wichtig sich die Ruhe anzutun und einen Schlussstrich zu ziehen, wenn Sie das Gefühl haben, sich zu überarbeiten. Wir sind im Alltag genug Stress ausgesetzt. Die Hektik der Großstadt setzt uns schon genug zu. Versuchen Sie diese Hektik zu vermeiden. Suchen Sie lieber die Supermärkte etwas außerhalb auf, als sich durch die Menschenmassen in den Supermärkten der Innenstadt zu schlagen. Halten Sie Ihr Tempo ein. Gehen Sie die Dinge mit einer gewissen Ruhe an und planen Sie Schritt für Schritt, wann Sie was erledigen.

Nun wenn Sie diese Punkte befolgen, dann sollten Sie es schaffen, Ihre Work-Life-Balance zu finden und Ihre zwei Leben in Einklang zu bringen. Dennoch sollten Sie nicht vergessen, dass nicht nur die Zeit mit Ihrer Familie, sondern auch die mit Freunden sehr wichtig ist. Ihr Sozialleben hat nicht nur Auswirkungen auf Ihre Persönlichkeit, sondern auch auf ihre beruflichen Erfolge.

Die Ergebnisse bestätigen den stressverstärkenden Effekt von negativen Ereignissen und zeigen zusätzlich, dass positive Ereignisse das Gegenteil bewirken: Je mehr positive Ereignisse an einem Arbeitstag eintraten, desto geringer fielen sowohl direkte körperliche Stressreaktionen als auch zeitverzögerter Stress am Abend aus (subjektives Stresserleben, gedankliches Abzuschalten, Blutdruck, körperliche Beschwerden). Die Reflexion über positive Ereignisse hatte dabei einen vergleichbaren Effekt wie die positiven Ereignisse selber. An den Arbeitstagen, an denen die Teilnehmerinnen die Reflexion tatsächlich durchführten, verringerten sich die Stressmaße verglichen mit Tagen ohne die Reflexion.

Leider haben wir Menschen die vermutlich angeborene Tendenz, mehr auf negative als auf positive Ereignisse zu achten.

Diese Aufmerksamkeitsverzerrung rührt vermutlich aus der Entstehungsgeschichte des Menschen, wo die Beachtung möglicher Gefahren einen direkten Überlebensvorteil darstellte. Die Aufmerksamkeitsverzerrung resultiert jedoch in vermehrtem Stress. Wem diese Kosten zu hoch erscheinen, mag sich durch die von Bono und ihren Kolleginnen angeregte Reflexion inspirieren lassen. Die Studie impliziert auch Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung: Besprechungen jeder Art bieten Gelegenheit, Raum für die Rezeption und Reflexion positiver Ereignisse und Erfolge zu schaffen.

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